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Regenschlacht in Oschersleben

Published by Max Melzer on

Race Wochenende in Oschersleben,

vom 8.6. 2018 bis 10.6. 2018 fanden die Rennen drei und vier des ADAC Junior Cup powered by KTM im Rahmen der Speedweek Germany in Oschersleben, Deutschland statt.

Die Speedweek Germany hatte als Hauptact das Langstreckenrennen und in diesem Rahmen wurden unsere Rennen ebenfalls ausgetragen. Besonders interessant ist der Start bei Langsstreckenrennen, der sognannte Le Mans Start. Die Bikes sind am Grid am Rand schräg angeordnet und die Riders stehen gegenüber auf der anderen Seite. Der Sprecher zählt von Zehn auf Null und die Zuschauer zählen lautstark mit, das ergibt eine tolle Stimmung. Bei Null sprinten die Rider über den Grid, schwingen sich auf das Bike, starten und ab die Post. Nett zum zusehen (siehe auch Video in der Galerie). Ebenso interessant sind die Reifenwechsel. In welcher Geschwindigkeit hier die Hinterreifen gewechselt werden, einfach atemberaubend.

Aber nun zu meiner eigentlichen Aufgabe, selbst Rennen zu fahren.

Ich kam mit den Erfahrungen von Assen nach Oschersleben. Ich habe mir fest vorgenommen von Anfang an Gas zu geben. Das dachten sich die Anderen aber auch. So blieb der Abstand zur Spitze in etwa gleich, das einige halbwegs positive war der Startplatz 10. Das bedeutete Reihe vier. Meine Strategie für die Rennen war einige Plätze am Start gut zu machen und den ersten Zug von Beginn an zu erreichen. Windschatten ausnützen und einfach mit den schnellsten mit zu fahren.

Beginn des ersten Rennens, ich hatte einen unglaublichen Start und gewann sofort vier Plätze, leider stürzten zwei Rider. So wurde in der ersten Runde abgebrochen. Es gab einen Restart. Mein Start war nicht schlecht, gewann einen Platz und kämpfte mit Alexander Vasilev um Platz 9. Es war echt spannend es ging hin und her. Ich konnte das erste Rennen auf Position 9 beenden.

Es war das ganze Wochenende unglaublich heiß und schwül. Pünktlich zum Start des zweiten Rennens kam der erwartete Regen. Ich muss hier erwähnen, das wir mit ganz normalen Straßenreifen der Marke Bridgestone fahren, also nix Regenreifen.

Der Start war sensationell, ich bremste die erste Kurve auf Position  6 liegend an. Es regenete leicht, aber mit etwas modifizierter Körperverlagerung am Bike waren noch akzeptable Rundenzeiten möglich. Der Regen wurde jedoch mehr und wechselte in strömenden Gewitterregen. Ich kämpfte zu diesem Zeitpunkt mit Artem Mareev um Platz 5. Unglücklicherweise mischte sich auch noch Michal Jandus ein und stellte sich in dieser Kurve innen hinein. Ich wurde nach außen gedrängt mein Winkel wurde kleiner und kleiner und ich ging ein bisschen zu früh ans Gas. Die Folge war ein Highsider der feinsten Güte. Ich und mein Bike fanden sich im Kiesbett wieder. Bike beschädigt, Helm beschädigt, ich eine leichte Lädierung am Ellenbogen – das Rennen war zu Ende.

Ich war nur der erste der stürzte, quasi eröffnete ich die Sturz Serie. Nach mir fielen noch weitere 10 Rider vom Bike. Das Makabere war, das in der Celebration lap die Sonne wieder zum Vorschein kam.

Auf jeden Fall hat die Speedweek Germany bei mir den Eindruck hinterlassen, irgendwann mal ein Langstreckenrennen zu bestreiten.


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