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SSP 300 Reiseplan für 2020

Published by Max Melzer on

Es reizt mich weiterhin die SSP 300 – Warum?

Max Melzer in Action

1998, 15, 9, 178, 58, 13, 270 und 300:
Das sind meine Kennziffern.

1998 steht für mein Geburtsjahr. Am 27. 3. erblickte ich in Niederösterreich das Licht der Welt. Während andere – wie im Leistungssport üblich – sich schon mit vier oder fünf aufs Motorrad setzen, fehlten mir Mittel und Möglichkeiten. Stattdessen besuchte ich eine Montessori-Schule, was sich stark persönlichkeitsbildend auswirkte. Eine fundierte Ausbildung im Klettersport schulte Konzentration und Fitness.

Die 15 steht für jenes Lebensjahr, in dem mich der Bike-Virus – spät, aber umso intensiver – erwischt hat: Nachdem ich erstmals die Gelegenheit hatte, den Motorsport auszuprobieren, habe ich mich sofort in ihn verliebt. Obwohl Spätstarter lernte ich sehr schnell. 2018 fuhr ich den ADAC Junior Cup powered by KTM – mit 19 meine erste Lizenzsaison in SSP 300. Viele Top-Ten-Ergebnisse, leider aber auch einige Stürze, brachten mich auf den elften Gesamtrang (für alle, die es genau wissen wollen: https://www.adac-motorsport.de/adac-junior-cup/de/punktestand-2018/).
In meiner zweite Saison (2019) konnte ich mich im Nachwuchs-Cup Yamaha R3 Cup Schweiz bereits mit Fahrern auf WM-Niveau messen. Durchaus erfolgreich übrigens: In den Qualifyings stand ich meist in Reihe 2 oder 3 und fuhr mehrere Top-5- und Top-10-Plätze ein. Das brachte mich auf Platz 9 in der Gesamtwertung (wer auch das genau wissen will: https://yamaha-r3cup.ch/de/resultat).
Und dafür steht die Kennziffer 9.

178 und 58 ist meine Hardwear, in Form von körperlichen Daten: Größe und Gewicht. Dazu kommt die 13 – so oft trainiere ich pro Woche (neben dem Biketraining (Halle, Cross und Track) drei- bis viermal Kraft und Ausdauer, dazu sechsmal Dehnübungen).

270 km/h – das ist meine bisherige Höchstgeschwindigkeit, erzielt mit einer KTM RC8 (1000 ccm). Die R3, die im Cup gefahren wird, bringt es auf etwa 190 km/h. Damit sind wir auch bei dem, was mich antreibt: Das Bewegen des Bikes am absoluten Limit. Das ist der Punkt, an dem es das perfekte Zusammenspiel von Mensch und Maschine braucht – da ist einfach kein Platz für andere Gedanken, man ist völlig im Hier und Jetzt.

In Österreich ist der Motorradsport beliebt, man denke nur an den Andrang, wenn die Biker am Red Bull Ring ihre rasanten Runden ziehen. Allerdings gibt es keine Unterstützung für den Nachwuchs. Mit meinem Ziel, als einer von ganz wenigen Österreichern in die Supersport-300-Weltmeisterschaft zu kommen, möchte ich ein Statement setzen, damit Spanier und Italiener schon bald einem Österreicher applaudieren, der sich den Sieg geholt hat. Vielleicht sollte ich an diese Stelle erwähnen, dass meine Vorbilder Valentino Rossi und Mark Marquez sind. Und natürlich Marcel Hirscher.


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